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TRÄUMERLE & ZAPPELPHILIPP

TRÄUMERLE &
ZAPPELPHILIPP
ADHS –
Modekrankheit oder
neurobiologische Besonderheit?
Was bedeutet diese Diagnose für die Kinder,
deren Familie, die Lehrer und alle an der Schule?


Im Rahmen des DSB-Forum am 27. Mai 2014 präsentierten der Kinderarzt Dr. Thorsten Faust und die Psychologin Amalia Gordovíl den neuesten Stand der Forschung zu dem wichtigen Thema des Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätssyndroms (ADHS). Es wurde in den Vorträgen deutlich, dass das ADHS einen neurobiologischen Ursprung hat und nur in einem umfangreichen und präzisen diagnostischen Prozess festgestellt werden kann. Zur Diagnosestellung ist die Zusammenarbeit zwischen der Behandlern, Schule und Eltern unerlässlich, um somit alle relevanten Informationen über das Kind aus verschiedenen Perspektiven zu erhalten. Wichtige Botschaften waren, dass nicht alle unruhigen, vergessliche oder ablenkbare Kinder sofort der ADHS zugeordnet werden dürfen. Genetische und auch umweltbedingte Einflüsse spielen in der Entwicklung der ADHS eine grosse Rolle, das Erziehungsverhalten ist nicht ursächlich in der Entstehung.

Es wurde ausführlich über das multimodale Behandlungskonzept diskutiert, in das auch die Lehrer und Eltern eingebunden sind, um die gemeinsam festgelegte Strategie in den Lebensbereichen Schule, Familie und Freizeit umsetzen zu können.     
Die Koordinatorin der Sekundarstufe I Frau Kolb stellte in ihrem Vortrag dar, wie komplex der alltägliche Umgang mit Schülern mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen (ADHS, Kernbesonderheiten) ist und wie Lösungsstrategien aussehen können.

Herz und Verstand – Vortrag von Dr. López (DSB-Forum 4)

Vortrag im DSB Forum: „Emotionale Erziehung“

 

Donnerstag, 31.01.13, 20:00 Uhr im Musiksaal der DSB

Avda. Jacinto Esteva Fontanet, 105  - 08950 ESPLUGUES de Llobregat 

Vortrag in spanischer Sprache - Eintritt frei

 

Herz und Verstand –Grundlage des Lebens ist ein emotionales Gleichgewicht

Der Psychopädagoge Dr. Luis López González präsentiert ein Konzept zum Ausbau und Förderung der emotionalen Fähigkeiten von Kindern.

Die Ausbildung emotionaler Kompetenzen ist ebenso wichtig für den Bildungsprozess wie die Entwicklung von motorischen, sprachlichen und mathematischen Kompetenzen. Die Fähigkeit, sich seiner Gefühle bewusst zu werden und diese angemessen auszuleben, lässt sich in jedem Alter aufbauen und erweitern.

Anregungen und Denkanstöße zum Thema „emotionales Gleichgewicht“ bei Kindern aus Sicht eines erfahrenen Psychologen

Dr. LUIS LÓPEZ GONZÁLEZ, Doktor in Psychopädagogik und diplomiert im Bereich Sportwissenschaften, ist Koordinator der Gruppe TREVA. Er beschäftigt sich unter anderem mit den Themen Körperlichkeit, Entspannung, Achtsamkeit und Spiritualität im Bereich der Erziehung von Kindern.

Er ist Autor zahlreicher Artikel und Bücher zu diesen Themenbereichen. Seine Methode wird mit Erfolg an vielen Schulen angewandt, da sie die Konzentration und die Atmosphäre in der Klasse verbessert und den Stress für die Lehrer reduziert (www.programatreva.com)

 

DSB Forum in 2012

In dem Schuljahr 2011/2012 fanden zwei Vorträge im Rahmen des DSB Forums statt.

Im März 2012 präsentierte Jordi Tovar, Socio Director der  IOR Consulting, die Zukunftsperspektiven aus Sicht eines erfahrenen Headhunters. Zahlreiche Schüler der Klassen 11 und 12 sowie ihren Eltern hörten den Vortrag zum Thema:“Erfolgreich in den Beruf einsteigen – Gute Noten und was noch? Was braucht ein junger Mensch, um in einer globalisierten Welt seinen Weg zu finden? “

 Neben der Persönlichkeit sind Werte, Eigenschaften und Kompetenzen die entscheidenden Kriterien für ein erfolgreiches Berufsleben.

Herr Tovar äußerte sich zur aktuellen Situation auf dem Arbeitsmarkt und dessen Zukunft. Insbesondere erläuterte er die Ansprüche an die Bewerber, die sich durch die neuen Kommunikationswege Twitter, Facebook und Web 2.0 ergeben. Auch forderte er die Eltern auf, sich mit diesen neuen Kommunikationswegen vertraut zu machen, um ihr Kinder auch in den Phasen der Berufsorientierung und Bewerbung mittels dieser Medien unterstützen zu können.

Im Mai 2012 beleuchtete der in Barcelona ansässige Psychologe Heinrich Geldschläger, - Psychotherapeut und Mitbegründer des Vereins CONEXUS,  eine generelle Fragestellung, die viele Eltern und Pädagogen aktuell beschäftigt: “Werden die Jungen in der Familie und Schule anders oder schlechter gefördert als Mädchen?”

Wilde faule Jungs, brave schlaue Mädchen – Ist das die Realität? – Herr Geldschäger gab Anregungen und Denkanstöße zur „Geschlechterbewussten“ Erziehung und Bildung aus der Sicht eines erfahrener Psychotherapeuten. Ein zentrale Frage des Vortrages war inwieweit beeinflussen Stereotype die Erziehung und die Identität während der Kindheit und wie wirken sich diese auf den Lebensweg aus?     

Die geschlechterspezifische Erziehung ist abhängig vom Elternhaus, den verschieden Spielen, den Medien und dem sozialen Netzwerk, der Schule und insbesondere von den Freunden. In Abhängigkeit von Situation und Alter des Kindes sind diese Einflüsse unterschiedlich gewichtet.

Aber vor allem hängt die geschlechterspezifische Ausprägung davon ab,  welches Geschlechterbild die Eltern in der Familie vermitteln, vorleben und wie sie mit den Kindern umgehen. Hier regt Herr Geldschläger die Eltern an, ihr eigenes Verhalten zu reflektieren und zu überprüfen, ob dieses mit dem gewünschten Erziehungsbild im Einklang steht.

Wichtig ist es, die Neigungen und Wünsche eines jeden Kindes zu respektieren und zu fördern. Wünschenswert wäre, dass Jungen und Mädchen sich gleichermaßen in allen Lebensbereichen beteiligen und ausprobieren können, sei es Haushalt, Sport, Technik, Wissenschaft, Kommunikation, etc.        

An den Vortrag schloss sich eine lebhafte Diskussion über das aktuelle Geschlechterbild und die Rolle der berufstätigen Mütter in Spanien versus Deutschland an.          

 

„Geschlechterbewusste“ Erziehung (DSB-Forum 3)

Donnerstag, 03.05.12, 20:00 Uhr im Musiksaal der DSB

Wilde faule Jungs, brave schlaue Mädchen –
Ist das die Realität? –

„Geschlechterbewusste“ Erziehung und Bildung

Der Psychologe Heinrich Geldschläger beleuchtet ein Thema, das Eltern und Pädagogen bewegt.

Werden die Jungen in der Familie und Schule anders oder schlechter gefördert als Mädchen?

Inwieweit beeinflussen Stereotype die Erziehung und die Identität während der Kindheit und wie wirken sich diese

auf den Lebensweg aus?

Anregungen und Denkanstöße aus Sicht eines erfahrenen Psychotherapeuten. Im Rahmen des DSB-Forum diskutieren Eltern und Pädagogen miteinander.

 

Heinrich Geldschläger ist Diplom-Psychologe, Psychotherapeut und Mitbegründer des Vereins CONEXUS. Neben seiner psychotherapeutischen Tätigkeit arbeitet, forscht und lehrt er seit mehr als zehn Jahren zu den Themen Geschlechterverhältnisse, Gender und Gesundheit, häusliche Gewalt und Männlichkeiten.

 

 

Auf dem Weg zu einer neuen Schulkultur (DBS-Forum 2)

9. März 2011, 19 Uhr im Filmsaal

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Prof. Dr. Gerald Hüther / Vortrag an der DS Barcelona

„Auf dem Weg zu einer anderen Schulkultur:
Die Bedeutung von Geist und Haltung aus neurobiologischer Sicht.“

 

Gerald Hüther (* 15. Februar 1951 ) ist ein deutscher Neurobiologe und Hirnforscher. Hüther leitet in Zusammenarbeit mit dem Pädagogen Karl Gebauer seit 2002 das Informationsnetzwerk WIN-Future und den jährlich stattfindenden Göttinger Kongress zu Erziehungs- und Bildungsfragen.

                        

„Auf die Atmosphäre kommt es  an- Erkenntnisse und Konsequenzen für das Gelingen von Bildungsprozessen aus der Hirnforschung.“

Wer mehr wissen will:

www.gerald-huether.de