Entwicklungsschwerpunkt: Gemeinsames Erziehungskonzept

Projektleitung: Claudia Richter


Mitglieder des Projektteams:

Oberschule: M. Usobiaga
Grundschule: C. Richter, I. Zeidler
Schüler (SV): Luís Montaña Moll
Eltern (Beirat): J. Murlans

Ziel:

Entwicklung und Implementierung einer gemeinsamen Erziehungsvereinbarung, die von der Lehrerschaft, der Schülerschaft sowie den Eltern anerkannt und gelebt wird

Bezug zum Qualitätsrahmen:
    
3.1  Soziales Klima in der Schule und in den Klassen
3.2  Beteiligung der Schüler- und Elternschaft

Erfolgsindikatoren:
        
•    Alle Schülerinnen und Schüler , alle Lehrerinnen und Lehrer sowie die  Elternvertreter (stellvertretend für alle
      Eltern) unterzeichnen die Erziehungsvereinbarung
•    Poster der gemeinsamen Erziehungsvereinbarung hängen in jedem Klassenzimmer, die Erziehungsvereinbarung
      wird in der Agenda abgedruckt
•    Veröffentlichung auf der Homepage

Projektanlass/Projektbegründung:

Bei der Auswertung der Stärken-Schwächen-Analyse der DSB, die 2010 bei Lehrern, Schülern und Eltern vorgenommen wurde, wurde der Wunsch vieler Schulmitglieder nach der Festlegung und Formulierung gemeinsamer Erziehungsgrundsätze deutlich. Diese Erziehungsgrundsätze basierend auf den im Leitbild verankerten Werten wie Toleranz, Offenheit und Respekt sollen die grundlegenden Rechte und Pflichten der Gruppierungen Lehrer, Eltern und Schüler im Schulleben wiedergeben. Die Einigung der Schüler, Eltern und Lehrer auf eine gemeinsame Basis unserer erzieherischen Arbeit soll zu einem partnerschaftlichen Klima an der DSB beitragen. Die hierzu gegründete Projektgruppe wurde damit beauftragt, ein entsprechendes Erziehungskonzept zu entwickeln und zu implementieren, das eine breite Zustimmung bei allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft findet.

Bisherige Maßnahmen:

Um ein Erziehungskonzept auf demokratischen Grundlagen aufzubauen, das eine breite Zustimmung in den Gremien Lehrer, Schüler, Eltern findet, wurden alle Mitglieder der drei Gremien in einem Schreibgespräch zum Schulleben befragt (Dez. 2012).
Ausgehend von den Schreibgesprächen wurde eine Zusammenfassung der am häufigsten genannten Aspekte erstellt. (März-April 2013).
Daraus wurde ein Rechte- und Pflichtenkatalog formuliert und ein Entwurf eines Rechte- und    Pflichtenkataloges für die Gesamtlehrerkonferenz erstellt (Mai 2013), der dann redaktionell überarbeitet wurde (Okt.-Dez 2013).
Erneut wurde der Rechte- und Pflichtenkatalog der Gesamtkonferenz vorgelegt (März 2013) und nochmals überarbeitet (April Mai 2014).

Bisherige Maßnahmen im Schuljahr 2014/15
Datum / Zeitraum
Präsentation des Rechte- und Pflichtenkataloges auf der Gesamtlehrerkonferenz sowie Abstimmung und Annahme des Rechte- und Pflichtenkatalog auf der GLK Sept. 2014
Erste Arbeitsphase zur Erziehungsvereinbarung: Entwicklung einer Präambel, Gestaltung der Erziehungsvereinbarung für die Oberschule, Anpassung der Erziehungsvereinbarung für eine Version an der Grundschule und im Kindergarten. 22.9.2014
Ag-Treffen Erziehungskonzept: Besprechung des Layouts, Festlegung der Präambel 20.10. 2014
Rückmeldung der Arbeit an die Steuergruppe
Abstimmung des Erziehungskonzepts bei der SV
Dez. 2014
Abstimmung des Erziehungskonzepts bei der SV und der Gesamtlehrerkonferenz Januar-Febr. 2015
Einführung des Erziehungskonzepts auf der Homepage, Unterschrift aller Lehrer April. 2015

Meilensteinplan:

Meilenstein Datum / Zeitraum
Implementierung des Erziehungskonzepts durch
-   Aufnahme in die Agenda (Schülerkalender)
-   Plakate in allen Klassenzimmern und in der Eingangshalle
-   Thematisierung des Erziehungskonzeptes auf Elternabenden, Konferenzen und
    in den SMK-Stunden
-   Unterschrift aller Schüler in der SMK-Stunde und symbolische Unterschrift der
    Eltern durch Elternbeirat
Sept. /Okt. 2015
Materialerstellung für die SMK-Stunden zur Arbeit mit den Werten aus der Erziehungsvereinbarung Bis Juni 2016
Evaluation des Erziehungskonzepts bei den Eltern, Schülern, und Lehrern Mai 2016
Auswertung der Evaluation und Entwicklung weiterer Schritte zur möglichen Überarbeitung und weiteren Implementierung der Erziehungsvereinbarung Juni 2016
Umsetzung der sich ggf. ergebenden Maßnahmen SJ 2016/17

Evaluation:

Ein Jahr nach Einführung der Erziehungsvereinbarung werden durch IQES die Eltern, die Lehrerinnen und Lehrer sowie die Schülerinnen und Schüler befragt, ob die Erziehungsvereinbarung bekannt ist und im Schulalltag gelebt wird.


Dokumentation:

•    Durch den Projektleiter in einer „dropbox“ und einem Ordner.
•    Plakate in allen Klassenräumen und im Eingangsbereich
•    Agenda (Schülerkalender)
•    Homepage